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Radekow - Gemeinde Mescherin Der Ort Radekow, Ortsteil der Gemeinde Mescherin, entstand mit Feldsteinkirche in der Zeit der deutschen Kolonisation im 12./13. Jahrhundert. Erstmals wurde der Ort 1264 in einem Verkauf an das Stettiner Kloster erwähnt. In Radekow gab es auch ein Rittergut mit Gutshaus und Park. Radekow gehört zu den pommerschen Orten im Landkreis Uckermark und war bis 1945 im Landkreis Randow (ab 1939 Greifenhagen), ein Bestandteil der preußischen Provinz Pommern. Ab 1945 gehörte der Ort zum neu gebildeten Landkreis Randow und kam mit der DDR-Kreisreform 1950 zum Kreis Angermünde.

Radekow liegt im Nordosten der Uckermark an der Grenze zu Mecklenburg-Vorpommern. Bis zur nächsten Bahnhaltestelle der Strecke Angermünde - Stettin in Tantow sind es 3 km, bis nach Gartz (Oder) 15 km und 10 km bis zur nächsten Autobahnauffahrt in Storkow an der A11. Stettin ist innerhalb 0,5 h zu erreichen, Ahlbeck und Berlin sind eine Stunde entfernt. Pool 12 km http://cwlaguna.pl/de . Marina Gryfino und Landschaftsschutzpark „Unteres Odertal”  10 km "Bosman Express" Die “Bosman Express” (120 Passagiere) ist ein modernes Tragflächenboot, dass 1993 in St. Petersburg vom Stapel lief und heute von April bis Oktober zwischen der polnischen Hafenstadt Stettin und dem Ostseebad Swinemünde verkehrt. Der Törn (30 Knoten schnell) über Kaiserfahrt, Stettiner Haff und Oder dauert 75 Minuten und ist die schnellste Verbindung zwischen beiden Städten.

 


Der Landschaftsschutzpark „Unteres Odertal” wurde am 1. April 1993 kraft der Verordnung des Stettiner Woiwoden gegründet. Am Anfang umfaßte er eine Fläche von 5632 ha und besaß ein Schutzgebiet von 18400 ha. Nach den im Jahre 1996 vollbrachten Änderungen vergrößerte sich die Fläche des Landschaftsschutzparkes auf 6009 ha, das umhüllende Schutzgebiet wurde dagegen drastisch auf 1149 ha verkleinert.

Der Landschaftsschutzpark liegt zwischen zwei Oderarmen auf dem Gebiet zwischen Widuchowa und Stettinund innerhalb der Gemeindegrenzen von Widuchowa, Greifenhagen, Stettin und Kołbaskowo. Die Gründung des ersten über die Grenzen hinausgehenden Interntionalen Landschaftsschutzparks „Unteres Odertal”, das das ganze Ökosystem umfassen soll, war die Initiative zweier Wissenschafler, des Herrn Professor Mieczysław Jasnowski aus Stettin und des Herrn Professor Michael Succow aus Berlin. Für die Bearbeitung eines gemeinsamen Projekts haben sie im Jahre1990 den Deutschen Kulturpreis (unter der Schirmherrschaft des Kanzlers Helmut Kohl) erhalten. Das Ergebnis der verwaltungstätigkeiten der beiden Länder war die Errichtung auf dem polnischen Gebiet der Landschaftsschutzparken „Unteres Odertal” sowie „Zehden” im Jahre 1993. Auf der deutschen Seite wurde im Jahre 1995 das Nationalpark „Unteres Odertal” auf den früher schon für diesen Zweck vogesehenen Gebieten gegründet.

Unteres Odertal ist das im West- und Mitteleuropa größte fluviogenische Niedermoor mit Fauna und Flora, die in anderen Tälern der größten Flüsse Europas nicht vorkommen. Über das Gebiet des Lansschaftsschutzparks erstrecken sich dichtes Netz von Altwasser, Kanälen, Graben und Flüßen, dessen Gesamtlänge 200km beträgt. Die in der Zwischenkriegszeit gemachten Investitionen, die eine landwirtschaftliche Nutzung der Zwischenoder versichern sollten, haben, auf Grund einer geringen, häufige Überschwemmungen verursachenden Erhebung des Geländes (von 0,1- 0,2 bis zu 0,5 m über dem Meeresspiegel), die erwarteten Resultate nicht gebracht. Nach dem Krieg hat man nach und nach alle landwirtschaftlichen Tätigkeiten sowie die Wartung aller hydrotechnischer Anlagen unterlassen. Die Tatsache, dass das genannte Gebiet ein Grenzgebiet ist, hat auch dazu beigetragen, dass sich die Menschen hier nicht völlig frei bewegen konnten. Die Natur kehrte langsam zu ihren natürlichen Zustand zurück. Heute ist es ein natürlich überschwemmender und von dem Wasserspiegel der Oder abhängender Raum mit Riedgras, Schilfrohr, Schilf, Weidengebüsch, Weide–Pappel sowie Erlenkomplex. Der Gegenstand des Naturschutzes ist nicht nur auf das Moor begrenzt, sondern umfasst auch seltene und vom aussterben bedrohte Pflanzengesellschaften und -arten, aber auch die Fauna, mit den zahlreichen seltenen Vogelarten.

In dem Park wurden 427 verschiedene Pflanzenarten festgestellt, die für 96 verschiedene Pflanzengruppen charakteristisch sind. Am interessantesten ist jedoch die Welt der Wasserpflanzen mit ihrer in den meisten Ländern Europas nicht mehr oder sehr selten existierenden Phytozoenosen wie Schwimmender Hornfarn und Europäische Seekanne. Verzeichnet wurden hier 13 Wald- und Gebüsch- sowie 28 Quellen- und Mooransammlungen, 10 Schlamm- und 3 Rasenterifite, 14 Grünflächen und Erdwege, stickstoffliebende Cuscuto-Convolvuletum und 16 Ruderalpflanzen.

Erlenwälder nehmen die Fläche von ungefähr 4% der Parkgesamtfläche ein. Das Weidewiesenland befindet sich hauptsächlich in der Nähe des Flußufers sowie beim Altwasser und bei den Kanälen. Als sehr starke Pflanzenansammlung an der Zwischenoder sind die Weiden- und Korbweidegebüsche, die primär durch die Asch-Weide, Mandel-Weide und Korbweide vertreten sind. Die sich am weitesten erstreckende Flächen heben die Riedgräser, Weizengrütze, Schilfrohr und in einen kleineren Ausmaß das Schilf. Zu den seltenen und geschützten Pflanzen, über die das Gebiet der Zwischenoder verfügt, gehören u.a. weiße Seerosen, gelbe Teichmummeln, die beträchtliche Flächen der Kanälen bewachsen, sowie Schwimmfarngewächse, Europäische Seekanne, Engelwurz, gewöhnlicher Schneebaum, Schlangenwurz, Schwanenblume, Fieberklee, Moor-Greiskraut, Großes Zweiblatt, Sumpf-Gänsedistel, schwarze Johannisbeere,Tannenwedel, Sumpf-Platterbse, gewöhnlicher Wasserschlauch. Die wichtigste Tiergruppe in dem Park bilden die Vögel (ca. 250 Arten). Dieser Park ist ein wichtiger, nach Süden führender Durchflugsweg und ein Konzentrationsort vieler Wasser- und Sumpfvogelarten, etwa solcher wie die Gänse (bis zu 20 000 Exemplare) und die Kraniche ( bis zu13000 Exemplare).

Innerhalb der Brutvogelarten, die vom Aussterben bedroht sind, sind vor allem Seeadler, Fischadler, Schwarzmilan, Rotmilan, Kornweihe, Wiesenweihe, Sumpfohreule, Bartmeise, Seggenrohrsänger (in der ganzen Welt vom Aussterben bedroht) und die Wasserralle zu erwähnen.Mit der Entstehung des Landschaftsschutzparks „Unteres Odertal”, nach dem Einführen des Verbots der Vogeljagd und der Benutzung der Wasserfahrzeuge auf seinem Gebiet, vergrößert sich imer wieder die Zahl der Brut- und Wandervögel, denen das Gebiet der Zwischenoder in Frühling und Herbst als Nachtlager dient (z.B. Kräne, Gänse, Enten).

Zu den geschützten Säugetieren gehören der Biber und die Otter. Die Anzahl der Biber  weist eine steigende Tendenz auf, gegenwärtig erreichen sie die Zahl von über 20 Familien. Insektenfresser werden durch den Braunbrustigel, die Waldspitzmaus, die Wasserspitzmaus, die Feldspitzmaus, den Maulwurf sowie durch ein paar Fledermausarten wie die Wasserfledermaus, Fransenfledermaus, Bartfleder, Teichfledermaus, Große Abendsegler, Rauhhautfledermaus repräsentiert. Eine große Gruppe bilden die Nagetiere, darunter außer dem schon erwähnten Biber, noch die Rötelmaus, Wühlmaus, Bisamratte, Feldmaus, Waldmaus, Hausmaus, Zwergmaus, Hausratte und Wanderratte stark vertreten sind. Von den Raubtieren bildet die Familie der Marder die größte Gruppe: die Otter, Baummarder, Steinmarder, das Wiesel, der Iltis, das Hermelin. Weniger zahlreich sind die Hunde, zu denen der Fuchs, der Marderhund und der Dachs gehören. Von den Paarhufern sind nur das Wildschwein und das Reh zu erwähnen. Amphibien und Reptillen sind auf dem Gebiet des Landschaftsschutzparks durch 16 Arten repräsentiert. Es sind: Kammmolch, Teichmolch, Rotbauchunke, Knoblauchkröte, Laubfrosch, Erdkröte, Kreuzkröte, Grasfrosch, Moorfrosch, Seefrosch, Wasserfrosch, Zauneidechse, Waldeidechse, Blindschleiche, Ringelnatter. Die Gewässer, die eine große Fläche des Parks einnehmen (ca. 12%), bilden einen wichtigen Lebens- und Vermehrungsraum für Fische, denn hinsichtlich der großen Vielfältigkeit der Kanäle bezüglich ihrer Größe, Tiefe, Geschwindigkeit der Strömung sowie verschiedartiger Bewachsung, stellt das Gebiet Habitate für viele Fischarten. Am zahlreichsten vertreten sind: Brasse, Plötze, Hecht, Aal, Aitel, Rotfeder, Rapfen, Schlei, Karpfen, Wels, Barsch, Zander. Innerhalb der seltenen oder geschützten Arten unterscheiden wir hier den Gründling, Schlammpeitzker, Steinbeisser, Katzenwels, Flußneunauge und die Quappe.

Eine große Gruppe bilden auch Wirbellose, obwohl die Kenntnis über sie immer noch nicht ausreichend ist. Auf dem Gebiet der Zwischenoder ist die Myenia fluvialitis sehr verbreitet. Forschungen haben die Anwesenheit von 21 Wasserschneckenarten, 21 Muscheltierarten, 9 Blutegelarten, 35 Libellenarten sowie vielen Schmetterling- und Spinnenarten bewiesen, von denen einige sogar in die Rote Liste der gefährdeten Tier- und Pflanzenarten eingetragen sind. Das sind u.a. Sumpfdeckelschnecken, Malermuschel, Moschusbock, Libellen (mitunter die Mosaikjungfer), die Schmetterlinge Blaumeise, Tagpfauenauge, Schillerfalter. Eine große Population bilden hier Wespenspinnen (eine der vier geschützten Spinnenarten). Die wertvollsten Natur- und Landschaftswerte sind von dem Naturschutz umfasst worden und zu einer ökologischen Nutzfläche. Im Jahre 1965 wurde das faunistische Naturschutzgebiet „Kurowskie Błota“ auf der Fläche von 31 ha und mit dem ursprünglichen Ziel des Schutzes, der Kormoran-Kolonien und heutzutage der Reiher gegründet. Das Naturschutzgebiet der Flora „Kanał Kwiatowy“ gründete man im Jahre 1976 auf einer Fläche von 3 ha. zwecks des Schutzes seltener Wasser- und Sumpfpflanzenarten wie Schwimmfarn und Seekanne. Außerdem gibt es hier noch andere seltene und geschützte Pflanzenarten, wie die echte Engelwurz, weiße Seerose oder die Krebsschere. An den Ufern leben Süßwasserschwammkolonien. Die ökologische Nutzfläche „Klucki Ostrów“ ist im Jahre 1994 auf der Fläche von 49,7 ha auf dem Schutzgebiet des Parks mit dem Ziel des Schutzes der Insel mit dem natürlichen Wiesenland entstanden. Dort befindet sich u.a. die Brutkolonie der Möwen, die Brutstellen vieler Spatzarten und Enten.

In dem Landschaftsschutzpark „Unteres Odertal” plant man die Errichtung von sechs faunistischen Naturschutzgebieten, in denen aus Forschungs- und didaktischen Gründen folgende Naturwerte geschützt werden: die Tierwelt, insbesondere Avifauna, die sich durch großes Reichtum an Wasser-, Sumpf, Brut- und Wandervögel auszeichnet; das Torfmoor, daß sich seit der postglazialen Zeit bildet, welcher Prozeß bis zu dem heutigen Tag fortdauert; die Pflanzenwelt des Torfmoores, die viele natürliche Eigenschaften aufweist. Gegründet werden folgende Naturschutzgebiete: „Wielkie Bagno Kurowskie“, „Moczydłowskie Łęgi“, „Wodniczka“, „Podkowa“, „Gęsie Wody“ und „Żurawi Ostrów“.

Der Park verfügt über ein gutes Erholungs- und Wissensangebot. Man kann hier angeln, für Paddelsport- und Segelfreunde wurden Wanderwege und Wegstrecken errichtet. Die schlecht erreichbare Sumpfgebiete können zwar das Wandern etwas hindern, man kann aber entlang der Oderdämmer wandern, obwohl auch das wegen der vielen Schleusen in einem nur sehr begrentzten Umfang. Deswegen wurde auch die Kennzeichnung einiger Wander-, Wasser- und Fahradwege geplant (nur für Fahrzeuge ohne Dieselantrieb). Auf der Höhe von Greifenhagen, bei der Westoder, wird Touristenauskunft organisiert, zur Zeit funktioniert schon eine Anlegestelle, aus der Kanadierausflüge (bis zu 18 Personen) organisiert werden. Auch die Umgebung des Parks mit vielen Wanderwegen ist ziemlich interessant. Sie beziehen sich auf die in vielen Reiseführern beschriebene Wege von Puszcza Bukowa und oder auf den Landschaftsschutzpark Zehden. Auf dem Gebiet des Landschaftsschutzparks „Unteres Odertal” gibt es keine Möglichkeit der Übernachtung, deswegen laden wir Sie herzlich ein, in den benachbarten Orten, z.B in Greifenhagen, Stettin,Weltin, Kiełbicze zu übernachten. Die Parkangestellten sind die ganze Zeit im Bereich der didaktischen Tätigkeit auf verschiedenen Ebenen, von Kindergärten bis zu methodischen Konferenzen für Lehrer tätig. Dies sind Ausflüge, Vorlesungen in den Schulen und Kindergärten, Vorortveranstaltungen auf dem Parkgelände. Alle mit der Gründung des Landschaftsschutzparks „Unteres Odertal” verbundene Unternehmen, der Schutz der Ressourcen und die Tätigkeit der Parkleitunng werden von den Geldern des LIFE EU-Fonds mitfinanziert